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Eric Singer Project
Live at the "Schweinehalle"
In Freiburg gastierte das Eric Singer Projekt (ESP).
Dahinter stecken neben Eric Singer (Kiss/Alice Cooper) noch John Corabi (Mötely Crue), Bruce Kulick (Kiss) und Chuck Garric (Alice Cooper).
Als Location war die Brauerei Ganter angegeben. Damit war eine ehemalige "Pepsi" Abfüllanlage gemeint, eine Halle in der bisher noch nie Konzerte veranstaltet wurden.
Es stellte sich als ein dreckiges, zugiges, dunkles Loch raus, das über Aggregate beheizt wurde die Dieselgestank auf Bühne und Zuschauer blies.
Die Toiletten, die übrigens auch die Musiker benutzen sollten mangels Backstage Toiletten waren bereits nach kurzer Zeit überschwemmt.
So bekam die Halle von den leicht angenervten Musikern auch alsbald den Namen Schweinehalle verpasst.
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Nach dem Soundcheck unterhielt ich mich zunächst mit Erics sympathischen Drumtec „Drumboo": Er und Eric kennen sich seit über 10 Jahren, so dass Eric immer wieder gerne auf seine Dienste zurückgreift, auch wenn Drumboo mit seiner Firma Drumsigns (www.drumsigns.de) reichlich zu tun hat.
Er zeigt mir nach dem Soundcheck noch einige Tricks aus seinem "McGyver Koffer", zum Beispiel wie man eine Hi Hat Clutch am Aufdrehen während des Spielen hindert.
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Im Hotel habe ich dann Zeit Eric ein paar Fragen zu stellen. Im Fernseher läuft gerade der Musikantenstadel.
DM: Hast du auch über die Marschmusik angefangen?
ES: Nein, leider nicht (lacht), mein Vater hatte eine Band und irgendwann hatte er keinen Schlagzeuger und ich bin eingestiegen, so einfach ging das.
Aber ganz egal was für Musik du machst, wichtig ist dass du Musik machst, denn du bekommst in jeder Art von Band die Möglichkeit mit anderen Menschen zu musizieren und auch in stressigen Situationen mit ihnen aus zukommen, sowie die Herausforderung des „time keeping". Beides ist extrem wichtig wenn man später auf einem professionellen Level Musik machen möchte.
DM: Erinnerst du dich an dein erstes Drumset?
ES: Ja klar, ein Blue Sparkle Dixie (Amerikanische Stencil Brand von Pearl).
Zum 14. Geburtstag bekam ich dann ein Silver Sparkle Rogers, nicht weil ich es unbedingt wollte, aber ich bin in Cleveland aufgewachsen und da hat man natürlich zu dieser Zeit Rogers gespielt.
Später hatte ich für kurze Zeit ein Tama Set. Zu Beginn meiner professionellen Karriere spielte ich ein Sonor Set welches ich sehr mochte. Ich habe mich auch intensiv um ein Sonor Endorsement bemüht, aber sie wollten nicht so recht. Pearl hatte sofort Interesse und so bin ich bereits 23 Jahre bei Pearl. Zu dieser Zeit spielte ich mit Lita Ford.
DM: Das erste Album auf dem ich den Namen Eric Singer gelesen habe war Seveth Star von Black Sabbath, wie kam es dazu dass du als relativ unbekannter Newcomer Vinnie Appice ersetzt hast.
ES: Ich spielte zu diesem Zeitpunkt mit Lita Ford, die damals die Verlobte von Tony Iommy war. Er war wohl von mir beeindruckt und fragte mich ob ich auf seinem neuen Album spielen wolle.
DM: Sänger auf Seventh Star war Glenn Hughes, eines seiner ersten Projekte nach Deep Purple. Laut Presseberichten hatte er zu dieser Zeit diverse Probleme mit Gewicht und Drogen, Tony wurde zitiert: „Wenn du Glenn einen Bass und einen Marsriegel anbietest wird er sich für das Mars entscheiden".
ES: Ja sicher war das nicht ganz leicht, aber es war großartig mit Glenn zu spielen. Die Situation war insgesamt schwierig für Black Sabath und es ist schade dass wir zusammen kamen als ich noch recht jung und unerfahren war. Ich hätte gerne noch mal mit Tony zusammen gearbeitet, denn er ist ein außergewöhnlicher Musiker. Er ist Black Sabath und hat seinen ganz eigenen Stil. So wie Paul Stanley auch ein ganz fantastischer Gitarrist ist. Er ist nicht Eric Clapton aber er ist Kiss.
DM: Eric, du bist es gewöhnt in ausverkauften Riesenhallen aufzutreten, wie ist das vor kleinem Publikum, unter so schlechten Bedingungen wie hier in Freiburg aufzutreten?
ES: ESP wurde vor über 10 Jahren als reines Funprojekt gegründet. Wir haben alle nie in Top 40 Bands gespielt und hatten einfach Lust die Songs unserer Einflüsse in unserer eigenen Version zu Covern und das macht uns einfach Spaß.
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Und das ließen sie die ca. 300 Zuschauer auch spüren... neben bekannten Songs von Kiss, Mötely Crue und Alice Cooper wartete ESP auch mit Songs wie Ace of Spades oder Highway Star auf.
Erics Equipent bei ESP:
Ca. 30 Jahre altes Pearl Wood-Fiberglas Set Chrome over Wood
24" x 14"
13 x 9"
16" x 16"
E.S. Signature Snare
Zildjian Cymbals
Attack Drumheads
Zildjian E.S. Signature Sticks
weitere Set ups auf http://www.eric-singer.com/
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