3.Creativ Drum Camp vom 6. - 11. 8. 2012 im Elsass Dozenten: Jost Nickel, Stephan Emig und Moritz Müller
Urlaub zusammen mit Jost, Stephan und Moritz machen? Kein Problem! Beim "3.Creativ Drum Camp" lebst du mit den Drummern der Popstars eine Woche unter dem selben Dach.
Vom 6. - 11. August 2012 kannst du in entspannter Atmosphäre in den Vogesen (Elsass/Frankreich) Workshops zu allen Bereichen des Drumsets besuchen und nette Drummerkollegen kennenlernen. Das alles ab 379€ pro Woche. INFO: Percussion Creativ e.V., Tel: 0761/48976795 www.creativdrumcamp.de
Nachruf auf Herbert Steinmetz,
einem super Drummer, absoluten Fachmann in Sachen Vintage Drums sowie einen ganz tollen Menschen mit dem wir viele schöne Stunden verbracht haben:
Liebe Freunde,
es gibt Dinge, die lassen sich nicht aufhalten und auch nicht ändern.
Um nichts auf der Welt ...
Nicht nur beim diesjährigen Vintage Drum Meeting wird ein Stammplatz leer bleiben, wird ein langjähriger "Weggefährte" in Sachen alter und historischer Schlagzeuge fehlen.
Herbert Steinmetz ist gestern nach langer Krankheit verstorben.
Ich möchte und kann diese Nachricht nicht für mich behalten, da ich denke,
dass viele von euch den Herbert schon seit vielen Jahren kennen und auch schätzen gelernt haben.
Passt gut auf euch auf und ich hoffe, dass wir uns in gut 3 Wochen dann in Zeppelinheim gesund sehen!
Ingo Winterberg
Auszug aus dem Rider eines Top US Drummers:
14x18 Bass Drum NO!! FLOATING (Lift) MECHANISM ON THE BASS DRUM!
Please keep it on the floor)
1 hi hat stand SINGLE BRACED (ABSOLUTELY NO two legged stands!!)
2 single bass drum pedals (NO!!! DW OR Tama Iron Cobra pedals please!!)
1 drum stool with hydraulic mechanism (NO TRIANGULAR OR WEIRD SHAPED SEATS!! and no old seats!)
DIESER MENSCH IST SYMPATHISCH!
Jazz Kongress und Drumhouse präsentieren
Antonio Sanchez
Am Mittwoch, den 7. 3. 2012 im Gasthaus Schützen in Freiburg
Enrico Pieranunzi, p / Scott Colley, b / Anonio Sanchez, dr
Enrico Pieranunzi, 2011 von Italiens Musikjournalisten zur „Numero Uno“ gekürt, gilt mit seinem rhythmischen Reichtum, seinen geistreichen Improvisationen und seinem gepflegten, klassisch geschulten Anschlag als Europas derzeit führender Modern Jazz Pianist.
Das neu gegründete Label "jazzhaus" bachte im November die erste Staffel einer Jazz-Serie auf den Markt, die es in sich hat. "Legends Live" und "Bigbands Live" sind wahre Schätze, gehoben aus den Archiven des Südwestrundfunks (SWR).
Update
Rock of Ages 2012 · 27. und 28. Juli 2012 Mehr lesen
03 / 2012
Supertramp mal ganz anders!
Die Band Supertramp absolvierte ihren ersten öffentlichen Auftritt noch unter dem Namen „Daddy“ im Münchener PN-Club in der Leopoldstraße. Dort drehte der Filmemacher Haro Senft einen Kurzfilm .... Mehr lesen
03 / 2012
Drum Workshop stellt zum 40. Jubiläum ein limitiertes Tamo Ash Exotic Collector’s Set vor
Um Trommeln der Firma Gretsch ranken sich schon seit Jahrzehnten Mythen und Legenden und originale aus den USA gehören nach wie vor zu den meistbegehrten Schlagzeugen. Leider machte bisher der exorbitante Preis allen Träumen meist ein Ende.
Teuer vor allem, da es eine unglaubliche Vielfalt an Farben und Größen gibt. Custom ist halt teuer.
Die nun lieferbare USA Standard Serie ist keine Billigversion der USA Custom Serie. Die Preisreduktion von ca. 40% ergibt sich daraus, dass die Wahlmöglichkeit auf 4 klassische Konfigurationen und die 6 Finishes (Sky Blue Pearl, Vintage Champagne Sparkle, Burnt Orange Gloss, Dark Ebony Gloss, Satin Classic Maple und Satin Walnut) beschränkt ist.
Ansonsten ist alles wie bei den USA Custom Drums: Kessel aus Maple / Gumwood, Nitrozelluloselack, Silver Sealer, die typischen Gusspannreifen und natürlich Made In USA.
Ab sofort antestbereit im drumhouse.
Drumhouse für Zehnjähriges prämiert
Das Drumouse in Waldkirch-Kollnau feiert diesen Herbst sein zehnjähriges Firmenbestehen. Hierzu gab es vom Vertrieb Meinl einen Award an das Team vom Musikhaus.
Am 1. September 2001 öffnete das Drumhouse zum ersten Mal die Türen. „Fritz Steger und Hans-Jörg Reichenbach ist es nicht nur gelungen, ihre Vision von ‚anfassen, ausprobieren und darüber fachsimpeln’ umzusetzen, sondern auch über ein Jahrzehnt zu bewahren“, heißt es vom Vertrieb aus Gutenstetten.
„Sie trotzten dem Wandel des Marktes und boten dem Internet-Shopping mit fachlicher Kompetenz, sorgfältiger Beratung und gutem Service die Stirn. Wir gratulieren dem Drumhouse-Team herzlich zum 10-jährigen Bestehen und wünschen für die Zukunft auch weiterhin alles Gute!“ www.drumhouse.com
Foto: Charlie Böck (Meinl), Fritz Steger, Heinz Derus (Meinl) und Hans-Jörg Reichenbach bei der Übergabe des Meinl Award für 10 Jahre Zusammenarbeit
Hippie-Rock und Country-Punk
Bericht vom 6. Rock Of Ages Festival mehr
Ginger Bakers Airforce Live 1970
Ein seltenes Juwel auf DVD mehr >>
02 / 2011
3 x Doldinger´s Passport mit tollen Schlagzeugern und Schlagzeugen mehr >>
02 / 2011
THE GONKS GO BEAT Kultfilm mit Star Drummern auf DVD mehr Infos >>
Antonio Sanchez
Am Mittwoch, den 7. 3. 2012 im Gasthaus Schützen in Freiburg
Enrico Pieranunzi, 2011 von Italiens Musikjournalisten zur „Numero Uno“ gekürt, gilt mit seinem rhythmischen Reichtum, seinen geistreichen Improvisationen und seinem gepflegten, klassisch geschulten Anschlag als Europas derzeit führender Modern Jazz Pianist. Sein cooles und doch warmes Klavierspiel knüpft da an, wo Bill Evans 1980 aufhören musste. Nun hat er ein amerikanisches Trio zusammengestellt: Scott Colley am Bass spielt mit Herbie Hancock, Jim Hall und Chris Potter. Schlagzeuger und Grammy-Gewinner Antonio Sanchez arbeitet mit Pat Metheny und hat mit dem Pianisten Danilo Pérez in dessen Trio den lateinamerikanischen Jazz stilprägend weiterentwickelt. Er ist der neue Star der Drummer Welt. Die CD „Permutation“ ist das hervorragende Ergebnis einer Aufnahme-Session des New American Trio.
Bei ihren Live-Auftritten verspricht das Ensemble eine elegante Musik, intensives Zusammenspiel und atemberaubende Momente.
Enrico Pieranunzi, p / Scott Colley, b /Antonio Sanchez, dr
Weitere Infos: www.jazzkongress.de
www.enricopieranunzi.com
www.antoniosanchez.net
Mittwoch, 07.03.2012, 20:30 Uhr, 22 €, ermäßigt 15 €
Hotel Gasthaus Schützen, Schützenallee 12, 79102 Freiburg i. Br. Seitenanfang
Das neu gegründete Label "jazzhaus" bachte im November die erste Staffel einer Jazz-Serie auf den Markt, die es in sich hat. "Legends Live" und "Bigbands Live" sind wahre Schätze, gehoben aus den Archiven des Südwestrundfunks (SWR). Die Funkhäuser in Stuttgart und Baden-Baden nahmen schon in den goldenen Zeiten des Jazz regelmäßig Konzerte internationaler Spitzenmusiker auf. Die Mitschnitte haben einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf im Tonträgerarchiv hinter sich. Nun wurden sie zur Veröffentlichung durch eine Plattenfirma freigegeben.
Dieser Donnerstag im Oktober 1959 in Freiburg kann (sehn-)süchtig machen: Eine leichtfüßig und kompakt swingende Band in glänzender Form, Benny Goodmans geschmackvoller Klarinettenton, eine großartige Anita O’Day. Ihre Sinnlichkeit und süffige Phrasierung lassen Fats Wallers freche Honeysuckle Rose ebenso wie Earl Bostics leicht frivoles, eher gemächlich gespieltes Let Me Off Uptown auch nach über 50 Jahren zu knisternden Ereignissen geraten.
Welche Begeisterung dem „King of Swing“ auf seiner Tour in Deutschland entgegenschlug, lässt sich an Hand der Aufnahmen unschwer erkennen.
Geradezu ekstatischer Beifall nahm die befreiende Wirkung des bereits heraufziehenden Rock’n’Roll vorweg, der wenig später den Wegbereitern aus dem Jazz die Butter vom Brot nehmen sollte.
Goodmans Orchestra, faktisch eine Band der Bandleader und eine der besten Besetzungen der Nachkriegsära, unterfütterte den Erfolg mit gelöst ausgekosteten pfiffigen Soli. John Markham auch bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Frank Sinatra überzeugt mit präziser, lockerer Spielweise und einem für diese Zeit unglaublich gutem Drumsound. Es ist hinlänglich bekannt, dass die Toningeneure des SWR, die ja zu dieser Zeit vornehmlich klassische Konzerte mischten auch mit Jazzmusik hervoragend zurecht kamen.
Markham spielt auf seinem Silver Sparkle Round Badge Gretsch. Nach Ende seiner aktiven Karriere wurde dieses Set von einem deutschen Sammler gekauft und stand seit 2001 im Drumhouse bis es im Frühjahr 2012 von einem Freiburger Drummer gekauft wurde.
Benny Goodman (cl, arr), Anita O’Day (voc), Russ Freeman (p), Red Norvo (vib), Jack Sheldon (tp), Flip Phillips (ts), Bill Harris (tb), Jerry Dodgion (fl ), Jimmy Wyble (g), Red Wootton (b), John Markham (dr)
Weitere Titel auf Jazzhaus:
Gerry Mulligan (live at Liederhalle Stuttgart, 1977) Art Blakey (live at Sängerhalle Untertürkheim, 1978) Cannonball Adderley (live at Liederhalle Stuttgart, 1969) Duke Ellington Orchestra (live at Liederhalle Stuttgart, 1967) Benny-Goodman-1909-1986-Bigbands-Live-Stadthalle-Freiburg
Supertramp mal ganz anders!
Die Band Supertramp absolvierte ihren ersten öffentlichen Auftritt noch unter dem Namen „Daddy“ im Münchener PN-Club in der Leopoldstraße.
Dort drehte der Filmemacher Haro Senft einen Kurzfilm über die Band, der unter dem Titel Supertramp Portrait 1970 veröffentlicht wurde und unter anderem am Filmfestival in San Remo 1970 teilnahm. In der Besetzung mit Roger Hodgson am Bass (!), Rick Davis Gesang und Orgel, Richard Palmer Gitarre und Keith Baker Drums, gibt die Band eine 10 minütige Version von Dylans All along the Watchtower inkl. Drumsolo zum Besten. Keith Baker spielte zuvor zusammen mit Clem Clemson bei Bakerloo. Kurz nach den Filmaufnahmen schloss er sich Uriah Heep an und spielte das Album Sailsbury ein, danch verschwand er aus der Musikszene.
Drum Workshop stellt zum 40. Jubiläum ein limitiertes
Tamo Ash Exotic Collector’s Set vor
Die Kessel des auf 100 Stück limitierten, 6 -teiligen Sets bestehen aus North American Hard Rock Maple.
Das Exotic Tamo Ash Veneer wurden von John Good persönlich selektiert. John Good sagt zu diesem Set:
“One of our first Exotic finishes was Tamo, and it was very popular. We had so many requests to bring it back, but I just couldn’t find a log worthy of our drums. When I found this one, I knew it was something special. The figuring and grain are absolutely stunning. I worked with our Lead Painter, Louie Garcia, to create a Metallic Pewter Burst lacquer that fades to the natural beauty of the wood. We even went with limited-run Vintage Pewter
plating on the all of the drum hardware. We’re very proud of this set and it kicks of our 40th Anniversary in a big way.”
Die Größen sind 10 x 8, 12 x 9, 14 x 12, 16 x 14, 14 x 5,5 und 22 x 18.
Das Set wird mit einem Official Certificate of Authenticity, unterschrieben von John Good and DW Gründer Don Lombardi, ausgeliefert.. Der Verkaufspreis wird bei ca. 9.000 Euro liegen.
Hippie-Rock und Country-Punk
Bericht vom 6. Rock of Ages Festival - 29. + 30. Juli 2011
Die gute Nachricht zuerst, denn als das Festival am Samstag um Mitternacht mit einem gewaltigen Feuerwerk zu Ende ging, trat Veranstalter Horst Franz nochmals ans Mikrophon und rief der jubelnden Menge mit heißerer Stimme ein "bis nächstes Jahr hinterher".
Es geht also weiter mit Deutschlands schönstem Rockfestival.
Mehrfach hatte Franz angedeutet , dass er, wenn er von der Bühne in die Menge schaut, ein imaginäres Eigenheim vor seinen Augen auftauchen sieht, welches er mit den Verlusten dieses Festivals hätte bauen können. Im letzten Jahr stand, nachdem das Festival buchstäblich ins Wasser fiel, dann die Zukunft des R.O.A. erneut auf der Kippe. Auch in diesem Jahr stellte der Regen ein gewisses Problem dar und verwandelte das Festivalgelände zumindest am ersten Tag in ein Schlammbad.
Das Line-up dieses Jahres bot wieder jede Menge Rock-Prominenz und natürlich war auch für die anwesenden Drummer einiges zu hören und zu sehen. Mit Don Powell von Slade, Brian Downey von Thin Lizzy, Doane Perry von Jethro Tull und natürlich Denise Dufort von Girlschool war schon reichlich drummendes Urgestein anwesend.
Erstes Highlight am Freitag sollte Martin Turners‘ Wishbone Ash werden. Doch der Wettergott meinte es nicht gut mit ihm und öffnete beim zweiten Stück die Himmelsschleusen zu einem gewaltigen Regenguss.
Lag‘s am Regen oder an der Band, das Ganze wollte nicht so recht in Fahrt kommen. Drummer Dave Wagstaffe lieferte zwar einen soliden Back Beat, aber insgesamt bekam man den Eindruck, dass die Reinkarnation von Wishbone Ash unter der Ägide von Andy Powell die klassischen Stücke besser umsetzt als die unter Martin Turner.
Danach folgte Slade mit den beiden Gründungsmitgliedern Dave Hill und Don Powell. Sie sind seit Jahren noch fleißig on Tour, zumeist mit Sweet und Smokie.
Höhepunkt des Abends sollte dann Jethro Tull sein, doch wie auch bei den vorherigen Bands kam kein rechter Schwung in die Performance.
Wer allerdings in den letzten Jahren die Gelegenheit hatte, Jethro Tull zu sehen, der weiß, dass das in diesem Fall nicht am Wetter oder am brillanten Drummer Doane Perry lag, sondern allein der Tatsache geschuldet ist, dass sich Jethro Tull zwischenzeitlich stilistisch sehr verändert haben.
Sie wären wohl besser auf einem Folk- als auf einem Rockfestival aufgehoben.
Wie auch auf den vorraus gegangenen R.O.A. Festivals, war auch diesmal die musikalische Bandbreite groß.
Den etwa 10.000 Besuchern an den beiden Festivaltagen bereitete die Abwechslung jedoch Freude und jede Band bekam begeisterten Zuspruch.
Und wer sich mit einem Stil gar nicht anfreunden konnte, fand auf dem weitläufigen Festivalgelände mit den vielen Schmuck-, T-Shirts- und Essensständen genug Abwechslung, um einen Act überbrücken zu können.
Die Schlammschlacht vom Freitag fand am Samstag glücklicherweise keine Fortsetzung. Stroh konnte zwar keines herbeigeschafft werden, doch mit Unterstützung der Sonne, die sich ab und an zeigte, verfestigte sich der Untergrund am Samstag zusehends.
Dem Charakter des Rock of Ages als nostalgische Huldigung an die guten alten Zeiten verweigerte sich kaum eine Band, so auch nicht die Südstaatenrocker Molly Hatchet. Ursprünglich als Drei-Gitarren-Band konzepiert, wurde vor einigen Jahren eine Gitarre gegen ein Keybooard getauscht. Doch auch in dieser Besetzung machten Bobby Ingram und seine Jungs eine sehr gute Figur.
Treibende Kraft am Schlagzeug ist momentan Shawn Beamer. Zwar hörte man auch den ungeliebten Satz: "...and here a Song of our new CD", aber im Großen und Ganzen hörten alle genau das, was sie hören wollten: Gator Country, Bounty Hunter, Flyrting with Disaster und natürlich auch das Allman Brothers Stück „Dreams I´ll never see“.
Gespannt waren viele auf den Auftritt von Eric Burdon. Er präsentierte sich in einer so hervorragenden Verfassung wie selbst ältere Festivalbesucher ihn wohl vorher noch nie erlebt haben. Bei ihm an den Drums war der fabelhafte Dee Hudson. Und natürlich brachte er erwartungsgemäß alle seine großen Erfolge.
Als große Überraschung folgte darauf eine neue Bandformation unter dem Namen Thin Lizzy, die sich auf höchstem Niveau zu präsentieren verstand. Wo Molly Hatchet mit den Gitarren einspart, kommt bei Thin Lizzy noch eine hinzu, denn der neue Frontman Ricky Warwick (früher the Allmighty´s) spielt - neben seiner Fähigkeit, die Songs von Phil Lynott hervorragend zu interpretieren - auch noch respektabel Gitarre.
Zurück am Schlagzeug ist der Bandgründer Brian Downey, einer der wohl unterschätztesten Drummer aller Zeiten. Im Song „Sha la la“ zeigte er bei seinem legendären Solo, dass er die Trommelei nicht verlernt hat.
Lediglich der mittige Drumsound nervte kollosal bei dieser Performance, was doch hoffentlich nicht an seinen neuen Natal Drums lag.
Den Abschluss bildeten dann The Boss Hoss aus Berlin. Auch wenn jeder, den ich fragte, was er von dieser Band als Top Act halten würde, meinte, dass das wohl eher ein Fehlgriff sei, so hatte man nicht den Eindruck, irgendjemand würde das Festivalgelände bei deren Auftritt verlassen. Im Gegenteil, ich gewann bei der riesigen Anzahl an Cowboyhüten viel eher den Eindruck, dass viele Besucher gerade wegen dieser Band da waren.
Und die Jungs machten ihre Sache verdammt gut. Wie gesagt, der Mix macht‘s halt beim Rock of Ages und Veranstalter Franz bejubelte sie in seinem Schlusswort mit „The Boss Hoss rules !“
Trotz der widrigen Umstände war die Organisation des Festivals wieder nahezu perfekt. Die Auftritte begannen allesamt pünklich und die Umbaupausen waren angenehm kurz, all dies trug zu der sehr entspannten und friedlichen Stimmung bei. Seitenanfang
Ginger Bakers Airforce Live 1970
Ein seltenes Juwel auf DVD
Nach Cream und Blind Faith war Ginger Baker’s Airforce die nächste Station in Herrn Bakers musikalischer Laufbahn und zugleich auch die letzte Station, die von einer großen Fangemeinde wahr- und ernst genommen wurde. Es erschienen zwei Alben mit teils Studio und teils Liveaufnahmen.
Diese seltene Live DVD zeigt 51 Minuten in excelenter Qualität, aufgenommen für den deutschen Beat Club im Jahr 1970 und zwar teilweise mit Dialogen der Musiker und der Regie zwischen den Klappen. Herrausragend neben Ginger Baker himself ist Graham Bond in wohl einer der letzten Filmaufnahmen vor seinem frühen Tod.
Die seltene Liveaufnahme zeigt die Band in den letzen Zügen der dritten Incarnation der Airforce:
Steve Winwood, Ric Grech und Chris Wood waren zu Traffic zurückgekehrt wie auch Denny Laine und Trevor Burton sich anderen Bands angeschlossen hatten..
Die Besetzung besteht aus Ginger Baker, drums; Graham Bond, vocals, Hammond, saxes; Ken Craddock, organ/guitar/vocals; Steve Gregory, tenor sax/flute; Bud Beadle, saxes; Colin Gibson, bass; Aliki Ashman, vocals; Diane Stewart, vocals & Speedy Acquaye, congas.
“Early In The Morning”/”Sunshine Of Your Love”, · “12 Gates To The City”, · “What A Day”,
“Joking”, · “Sunshine Of Your Love" · ”Tell Me A Story”.
NEU:
3 x Doldinger´s Passport mit tollen Schlagzeugern und Schlagzeugen
Shirokko von 1973 mit mit einem Schlagzeugsolo von Pete York und dem jungen Curt Cress.
Sehr schönes Beverley WMP und Gretsch Walnut Jazz Kit.
Auch nett, links neben den Drummern Alexis Korner mit Kippe und weißer Tele.
Mandragora vom Second Passport Album mit Bryan Spring am Red Satin Flame Slingerland Jazz Kit aus dem Musikladen von 1972
Uranus von 1971 mit dem jungen Udo Lindenberg am Midnight Blue Hayman Kit.
THE GONKS GO BEAT Kultfilm mit Star Drummern auf DVD
Gonks Go Beat ist ein englischer Sciencefiction / Musical Fantasy Film von 1965. Die Handlung ist eine Art von Romeo und Julia im Weltall und beinhaltet 16 Musical Stücke mit recht bekannten Musikern wie Lulu, The Nashville Teens und der Graham Bond Organisation, mit Ginger Baker, Jack Bruce, Dick Heckstall Smith und John McLaughlin, sowie einigen hochkarätigen britischen Session Musikern.
Irgendwann in der fernen Zukunft teilt sich die Erde in zwei rivalisierende Stämme. Im Beatland leben die "Hip und Trendy People", Leute mit langem Haar, Jeans und Sonnenbrille. Sie hören natürlich ausschließlich - wie kann es anders sein - Beat Musik. Ihre Gegenspieler leben auf der Balladen Insel tragen die Haare kurz sind konservativ gekleidet und hören ausschließlich Schlager.
Einmal im Jahr wird ein Sängerfest ausgetragen, Schiedsrichter ist die völlig neutrale und mächtige Schallplattenfirma und deren Abgesandter Mr. A&R .
Mit großen Missfallen beobachten die Herrscher einer fernen Galaxie die Zustände auf der Erde bis ihnen der Kragen platzt und sie den schmierigen Abgesandten Wilco Roger auf die Erde schicken um für Frieden zwischen den Streithähnen zu sorgen. Sollte er Scheitern so wird ihm gedroht würde er auf den Planeten Gonk versetzt, wo er den Rest seiner Tage mit haarigen Plüschtieren Dixieland-Jazz lauschen müsste.
Wilco Roger und Mr. A&R werden ein Team und erfahren von der verboten Liebesbeziehung zwischen einem Beatland Jungen und einem Balladen Inselmädchen. Sie diese Romanze mit aller macht zu verhindern, aber es passiert was passieren muss, Beatland Junge und Balladen Inselmädchen betreten gemeinsam die Bühne Ihr Song "Takes Two to Make Love" wird ein Hit auf beiden Seiten der Erde. Mr. A&R erklärt Beide zu Siegern und ordnet einen sofortigen Waffenstillstand an, da ja jetzt erwiesen ist, dass jeder lernen kann die Musik eines Anderen zu akzeptieren.
Nicht nur wegen dieser absolut schwachsinnigen Handlung und den nicht witzigen, Comicstrip-artigen Dialogen floppte „The Gonks Go Beat“ in den Kinos . Auch die schäbigen Kostüme, das Filmset aus Pappmasche und die alternden Amateurschauspieler taten ein Weiteres.
Trotzdem avisierte der Film schon bald zum Kultstreifen der Kategorie: „So schlecht dass es schon wieder gut ist“.
Neben den Szenen mit der Graham Bond Organisation gibt es auch ein tolles Drum Battle in dem neben Ginger Baker auch Bobby Graham, Alan Grindley, John Kearns, Bobby Richards, Ronnie Verrell, Andy White, Ronnie Stephenson und Arthur Mullard mitwirken.
Bobby Graham war ein englischer Top Session Mann. Er spielte auf tausenden LP´s inkl. Kinks und Pretty Things Hits. Ronnie Verrell ist der geniale Drummer hinter den Muppets´ Animal. Ronnie Stephenson spielte mit vielen englischen Jazz Stars. Andy White trommelte die erste Beatles Single 'Love Me Do'. ein.
Neben den Super Drummern gibt es ja natürlich auch jede Menge Vintage Drumsets zu bestaunen.
Ludwig, Slingerland, Rogers, Ajax, Trixon & Premier in wunderschönen Sparkle und Pearl Finishes.
Hayman zurück / Natal mit Drumsets
Gleich zwei neue Schlagzeughersteller kommen aus dem vereinigtem Königreich.
Naja ganz neu sind Beide nicht, und Beide haben runde Böckchen.
NATAL PERCUSSION
Als im letzen Jahr die Presse vom legendären Amp Hersteller Marshall einbestellt wurde um an einer neuen bahnbrechenden Sensation teilzuhaben, dachten doch alle an einen revolutionären Gitarrenverstärker.
Doch was unter dem schwarzen Tuch hervorkam waren Trommeln. Natal Percussion gab es bereits seit 1965 auch wenn man in Deutschland davon nicht viel mitbekam. Jim Marshall ist ja von Haus aus Drummer und man hat immer wieder über ein Marshall Drumset spekuliert. Nun hat er sich diesen Traum erfüllt, auch wenn (noch) nicht Marshall drauf steht. Natal hat damit Zugang zu einem weltweiten Händlernetz.